Die Siedlung wurde 1949 erbaut und umfasst 64 Wohnungen an der Weberstrasse 48-60, am Salomon-Bleuler-Weg 1-11 und am Unteren Deutweg 23. Viele Bewohner:innen leben seit Jahrzehnten hier. Die Wohnungen sind beliebt, unter anderem wegen der vergleichsweise günstigen Mieten. Gleichzeitig ist der bauliche und energetische Erneuerungsbedarf gestiegen.
Ersatzneubauten mit Rücksicht auf den Bestand
Im Grundsatz ist vorgesehen, die Siedlung mit Ersatzneubauten weiterzuentwickeln. Die Liegenschaft am Unteren Deutweg 23 bleibt erhalten: Sie ist im Inventar der schutzwürdigen Bauten der Stadt Winterthur aufgeführt.
Aktuell werden technische, gestalterische und rechtliche Fragen sorgfältig geklärt. Auch der Umgang mit einem historischen Wandbild sowie die Einbettung der Siedlung ins Quartier sind wichtige Themen. Geplant sind zudem grosszügige Aussenräume und Grünflächen sowie gemeinschaftlich nutzbare Räume innerhalb der Gebäude. Ein möglicher Baustart ist frühestens ab 2028 vorgesehen.
Vier Teams entwickeln Projektideen
Aktuell läuft ein Konzeptauftrag mit vier Teams aus Architektur und Landschaftsarchitektur. Sie erarbeiten Vorschläge für die künftige Bebauung auf Basis des Gestaltungsplans und der bestehenden Rahmenbedingungen.
Weiteres Vorgehen
Bis im Sommer 2026 werden die Projektideen geprüft. Anschliessend entscheidet die HGW, mit welchem Team das Projekt weiterentwickelt wird. Danach werden die Bewohner:innen über die nächsten Schritte informiert und in den weiteren Prozess einbezogen.
Die Umsetzung ist in Etappen geplant. Ziel ist es, dass möglichst viele Bewohner:innen im Quartier bleiben oder später in eine der neuen Wohnungen zurückkehren können.